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Von Marie Antoinette bis Meschrabpom-Film
Berlinale eröffnet
Am Donnerstag, 10. Februar eröffnete die diesjährigen Berlinale (bis 19. Februar). Einen guten Überblick, informatives und auch kritisches, findet man täglich unter dem unten angegebenen Link zum Berlinale Blog des Perlentauchers (http://www.perlentaucher.de/berlinale-blog/).
Daher möchten wie auf diese Seite verweisen und auf eine kleine Nachlese in der Märzausgabe des KInokalenders hinweisen.
Der Eröffnungsfilm von Benoit Jacquots »Les adieux a la Reine« (Foto) löste wohl keine Begeisterungsstürme aus. Aber das ist wohl das Schicksal des Berlinale Wettbewerbes. Daher sei bei einem Besuch dringend das Forum oder die anderen Reihen empfohlen.
Unter anderem die der "roten Traumfabrik: Meschrabpom-Film und Prometheus 1921-1936" gewidmete Retrospektive. Meschrabpom-Film war ein russisches Filmstudio (Wsewolod Pudowkin) mit dem deutschem Ableger Prometheus Film (»Mutter Krausens Fahrt ins Glück« und »Kuhle Wampe«), das in den zwanziger und dreißiger Jahre viele, zu weiten Teilen vergessene Klassiker des späten Stumm- und frühen Tonfilms produzierte. Dies war dank seiner Sonderstellung innerhalb des sowjetischen Kinos seiner Zeit möglich, die ihr eine relative Unabhängigkeit von der offiziellen Kulturpolitik verschaffte und nach marktwirtschaftlichen Kriterien produzieren ließ.
http://www.perlentaucher.de/berlinale-blog/
Februar 2012